Mala Visión

Mein zweiter Roman “Mala Visión” erscheint im März 2026 im Albino Verlag.

Rafa und Hannes führen seit sechs Jahren eine stabile Beziehung. Doch dann, gerade als die beiden zusammenziehen wollen, verschwindet Hannes von einem Tag auf den anderen. Bald darauf tauchen bei Instagram Fotos von ihm in Mexiko auf. Kurzentschlossen reist Rafa hinterher, um den Freund zur Rede zu stellen. Noch ahnt er nicht, dass die Spurensuche im dichten Wald vor Texcaltitla ihr jähes Ende finden wird: mit Knochenbrüchen und dem Verlust seiner Brille, ohne die er aufgrund einer starken Sehschwäche so gut wie blind ist. Ein lebensgefährlicher Irrweg zurück in die Zivilisation beginnt.

Anhand des Zeitgeist-Phänomens Ghosting verhandelt Armin Wühle in Mala Visión grundlegende Fragen über Beziehungen und Identität: Was bedeutet Treue? Wie gut kennen wir die Menschen, die uns nahestehen, wirklich? Und wie gut kennen wir uns selbst? Diese Themen lässt Wühle im Roman mit archaischer Wucht auf die ungezähmten Kräfte der Natur prallen. Aus Flashbacks und inneren Dialogen erwächst das literarische Vermächtnis einer Selbstbefreiung. Die Mala Visión im Urwald wird zum Pfad der Erkenntnis – poetisch, abgründig, fesselnd.

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Armin Wühle zeigt uns eine Gegenwart, in der
der Fortschritt nur noch technisch ist, in der die emotionale und zwischenmenschliche
Kommunikation ausstirbt.«

vOLHA HAPEYEVA, AUTORIN

»In der Mitte seines Lebens kommt ein Mann im Wald vom Weg ab und gerät für einige Tage in die Hölle. Klingt irgendwie nach Dante, ist aber Wühle. (…)
Dieser Text ist mit so viel Tempo und Witz und Klugheit erzählt, er macht so traurig und so glücklich und so nachdenklich, dass ich ihm sehr viele Leser*innen wünsche.«

Thorsten Dönges, Literarisches Colloquium Berlin

»Durch temporäre Blindheit zur Selbstfindung: Armin Wühle erzählt in seinem neuen vielschichtigen Roman von einem Reifeprozess in der mexikanischen Wildnis. Die Natur spiegelt dabei die inneren Konflikte des Protagonisten Rafa, der sich nach einer unvermuteten Trennung mit seiner Trauer auseinandersetzt.

„Mala Visión“ ist deshalb nicht nur eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den komplexen Facetten der Liebe, sondern auch mit der Natur als Ort der
Reflexion und Erkenntnis.«

SABINA MATTHAY, RBB